Abgeordnetenhaus: Institutionalisierung des Aktionstages „Berlin sagt danke“ prüfen

Abgeordnetenhaus

Täglich leisten unzählige Bür­ger­in­nen und Bürger im Ein­satz für Kranke, Be­nach­tei­lig­te, beispielsweise von Ob­dach­lo­sig­keit betroffene Men­schen, Kinder, das Stadt­ge­sche­hen und die Stadt­ge­stalt unentgeltlich einen wertvollen Beitrag zum g­esell­schaft­li­chen Zusammenhalt in unserer Stadt. Ins­be­son­de­re bei der Aufnahme, Versorgung und beim An­kom­men vieler tausender Geflüchteter zeigen viele Ber­li­ner­in­nen und Berliner seit Monaten ein au­ßer­or­dent­li­ches Engagement.

Jeder und jede Einzelne sorgt durch dieses Engagement dafür, dass Berlin so weltoffenen ist und bleibt wie sein Ruf. Berlin zeigt sich hierdurch als eine Stadt, in der Men­schen aller Nationen willkommen sind und in der geholfen und angepackt wird. Dieses ehrenamtliche Engagement macht Berlin zu einer warmen Stadt, in der Menschen für­ein­an­der sorgen. Es macht Berlin zu einer vielfältigen, bunten und lebendigen Metropole.

Das Abgeordnetenhaus hat am 24. November 2016 so be­grün­det einem dringlichen Antrag der (zukünftigen) Ko­ali­ti­ons­frak­tio­nen ohne Aussprache einstimmig bei Enthaltung der Fraktion der AfD zugestimmt, auch 2017 beim Aktionstag „Berlin sagt danke“ landeseigene Einrichtungen kostenfrei zu öffnen, Unternehmen zum Mittun aufzufordern und dessen Institutionalisierung zu prüfen (➟ Plenarprotokoll 18/2, 83):

Der im vergangenen Jahr erstmalig initiierte Ak­tions­tag „Ber­lin sagt Danke“ war ein gelungenes Zeichen der Wert­schät­zung und Anerkennung an die vielen Ehrenamtlichen Berlins für ihren unermüdlichen Einsatz.
Wir fordern den Berliner Senat daher auf, die Tore der Ber­li­ner Museen, Theater, Opern, des Zoos, Aquariums, Tierparks und weiterer landeseigener Einrichtungen auch 2017 kostenlos am 29. Januar für alle Berlinerinnen und Berliner zu öffnen. Darüber hinaus ist die In­sti­tu­tio­na­li­sie­rung dieses Aktionstages zu prüfen.
Wir fordern die Berliner Wirtschaft zudem auf, sich der Aktion des Berliner Senats anzuschließen und ebenfalls kostenfreie Angebote zu schaffen.
(➟ Drucksache 18/0027)

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